Engagement und Ehrenamt

Unsere Kirche lebt von ehrenamtlich engagierten Menschen. Unterschiedlich motiviert - durch das Gebot der Nächstenliebe, das Interesse, dem eigenen Glauben Ausdruck zu verleihen oder die Lust, gemeinsam etwas zu gestalten - bringen sich Menschen ganz vielfältig ein. In der Begleitung ehrenamtlicher Arbeit ist es wichtig, lebendige Traditionen und neue Herausforderungen so zu verbinden, dass auch in Zukunft Menschen Lust haben, sich zu engagieren. Dazu gehören klare Rollenverteilungen und kollegiale Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen, Mitsprache- und Fortbildungsmöglichkeiten und gemeinsame Ziele.

Gute Netzwerke sind die Grundlage gelingender gemeinsamer Arbeit. Die Evangelische Männerarbeit ist eines der Netzwerke Ehrenamtlicher in der Evangelischen Kirche von Westfalen. Sie verbindet ganz verschiedene Engagementformen als Leiter von Männergruppen in Gemeinden, als Mitarbeitende in Vater-Kind-Aktionen oder in sozialen Projekten und Männer, die in verschiedenen Gremien Kirche aktiv gestalten.

Der Fachbereich Männer Familie Ehrenamt, in dem die Männerarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen angesiedelt ist, will mit seiner Arbeit dazu beitragen, ehrenamtliches Engagement in unserer Kirche zu fördern - durch qualifizierte Begleitung, Unterstützung und Motivation. Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren, gibt es am Institut für Kirche und Gesellschaft über die Männerarbeit hinaus an vielen Stellen.

Unsere Erfahrungen bringen wir auch in die gesellschaftspolitische Debatte über bürgerschaftliches Engagement ein.

Anerkennung im Ehrenamt

Die Männerarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen hat die Ausstellungsberechtigung für den Engagementnachweis NRW. Wer sich im Rahmen der Männerarbeit ehrenamtlich engagiert, kann die Ehrenamtskarte bei der Männerarbeit beantragen. Informationen zu den Vorteilen dieses Nachweises erhalten Sie unter www.ehrensache-nrw.de
Ansprechpartner für die Männerarbeit ist Landesmännerpfarrer Martin Treichel.

Männer fit für Gespräche mit Männern

Wie begegne ich Männern in schwierigen Lebenssituationen? - Auf diese Suche begeben sich derzeit fünf engagierte Männer unseres Netzwerkes, um ein Weiterbildungsangebot zu entwickeln.
In unseren Männerkreisen gibt es immer wieder Männer, die in der aktiven Pflege (nicht nur) zu Hause eingebunden sind, sei es bei ihrer Partnerin, es bei den Eltern oder im weiteren Familienkreis. Die Krankheit der Partnerin ist ebenfalls eine Schnittstelle im Leben. Auch die Zeit der Trauer bei einem Todesfall ist immer ein tiefer Einschnitt im Leben eines jeden von uns. Manchmal fühlt Man(n) sich ohnmächtig. Trauer, Wut, Verzweiflung, Vereinsamung, Hilflosigkeit, … alles kann einem dann begegnen.
Hier haben Männergruppen für viele eine wichtige Rolle. Nicht als Therapiegruppe, sondern als Gemeinschaft, in der Geborgenheit gefunden werden kann. In Männergruppen treffen Männer aufeinander, die sich kennen und kommen miteinander ins Gespräch. Es finden sich Freunde. Es kommen Männer zusammen, die aufeinander hören, miteinander sprechen und einander verstehen; von Mann zu Mann.
Eine Werkstattreihe für Männerarbeiter, Männerkreisleiter und interessierte Männer, will Hilfen zum Verstehen der Probleme von Männern anbieten. Wie gelingt ein verstehendes Gespräch, wird dabei unter anderem überlegt. Es geht dabei um ganz praktische Hilfestellung. Ihre Erfahrungen können auch die Planungen bereichern. Wir, fünf engagierte Männer, die im letzten Jahr an einem Seminar zum Thema „Männer und Pflege“ teilgenommen haben, freuen uns über Ihr Mitdenken und -tun. Wenden Sie sich für weitere Informationen an: Heinz-Jürgen Maschlanka, 02304 / 755-372, heinz-juergen.maschlanka@kircheundgesellschaft.de

Ansprechpartner

Björn Rode
E-Mail schreiben
02304/755-378